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Hundespaß im Norden

die etwas andere Hundeschule

 

Meinen ersten Hund bekam ich im Alter von 5 Jahren. Es war eine Dalmatiner-Mix-Hündin mit dem Namen “Topsie”, es folgten Dackel-Schäferhund-Mix “Waldi”, Pon-Mix “WFibi-Gartenuschel”, Schäferhund-Jagdhund-Mix “Lucky” und Schäferhund “Falko”. Meine jetzigen Begleiter sind:

Border-Collie-Schäferhund/Bernhardiner “Fibi”, die ihre Ohren (je nach Tageslaune) aufrecht, links, rechts oder auch beidseitig geknickt tragen kann. Fibi ist 2005 geboren und ich habe sie im Alter von 8 Wochen bekommen. Mit Fibi mache ich derzeit Agility. Außerdem beherrscht sie diverse Tricks, wie z.B. “Atomstrom” sagen (einem Loriot-Sketch entnommen). Sie ist eine fröhliche und unbedarfte Seele, die zu allem und jedem freundlich ist.

Jacky-GartenJack-Russel-Terrier “Jacky”(geb.: 1998), der freundliche kleine Kerl hatte im Sommer 2005 sein Frauchen verloren und ich war über seinen Einzug zuerst gar nicht begeistert. Bis zu diesem Zeitpunkt galt für mich ein Hund nur als Hund, wenn er mdst. 50 cm Schulterhöhe hatte. Jacky hat mich aber überzeugt, dass auch kleine Hunde ganz groß rauskommen können. Um seiner Intelligenz und dem Bewegungsdrang nachkommen zu können habe ich mit ihm Agility gemacht, was er auch mit Begeisterung gelernt hat. Leider hat er sich einen Halswirbel ausgerenkt, der nur mit einem gewissen Risiko wieder eingerenkt werden kann. Also kommt er nur noch gelegentlich in den Genuss Agility machMissy-Wieseen zu dürfen.


Schäferhund-Mix-Dame “Missy” (geb.: ca. 2004), ist im Juli 2007 zu uns gekommen. Sie kommt aus Ungarn und mir schwante schon böses als ich dies hörte. Sie war extrem ängstlich und hat ein paar Mal nach Hunden und auch Menschen geschnappt - Angriff ist schließlich die beste Verteidigung und war vielleicht für sie eine Überlebensstrategie. Sie benimmt sich wie eine Adlige (Missy von der Straße), hasst es fotografiert zu werden (blöde Paparazzi) und duldet keinerlei Annäherungsversuche von Fibi oder Jacky. Ungewohnte Situationen werfen sie immer noch aus der Bahn und obwohl wir schon gewaltige Fortschritte gemacht haben, kommt sie nur langsam aus sich heraus und wir bewegen uns nur in ganz kleinen Schritten auf einen gelassenen und souveränen Hund zu. Mehr zu Missy und ihren Einfluss auf mich finden Sie unter Angsthunde.

Außerdem besitze ich noch 2 Pferde und 3 Ponys - meine zweite große Leidenschaft.

Ich habe mich lange Jahre eher dem Pferde- als dem Hundesport gewidmet, die Gründen lagen einfach darin, dass ich keine mir “passende” Ausbildungsart für meine Hunde gefunden habe. Diverse Schäferhundvereine gab und gibt es zwar in der Umgebung, aber die dort gesteckten Ziele waren nicht die meinen. Ich wollte weder irgendwelche Prüfungen ablegen, noch meine Hunde zu Schutzhunden ausbilden. Ich wollte sie besser verstehen lernen und ihnen eine möglichst hundegerechte Behandlung zukommen lassen.

Erst mit Aufkommen der Hundeschulen, die alternative Ausbildungsmethoden anbieten, habe ich mich dann doch mehr in diese Richtung orientiert.

Ich propagiere (oder verteufele) keine bestimmte Erziehungsmethode für Hunde. Ich halte es ein wenig wie an einer Salatbar - ich nehme was mir schmeckt und das, wovon ich (oder der Hund) Bauchschmerzen bekomme, lasse ich liege. Jeder Hund ist anders und man muss sich auf ihn einstellen und einlassen.

Und sowieso: In erster Linie muss der Mensch lernen, der Hund kann das alles, man muss nur wissen, wie man das Können abruft.