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Am 15 Januar 2009 war ein Fernsehteam des NDR zu Besuch in Ahlen-Falkenberg um einen Bericht über das Verspinnen von Hundewolle zu drehen. Die Besitzerin der Spinnstube vermietet gleichzeitig Ferienwohnungen, die sie natürlich auch erwähnt hat. Da ich zu der Zeit dort mit einigen Gästen gearbeitet habe , wurde ich zusammen mit Fibi und Jacky zu den Dreharbeiten eingeladen. Außerdem wollte die Redakteurin gerne jemanden haben, der ein bisschen Wolle zum Spinnen bringt um im Anschluss mit mir Hundetraining zu machen. Hierzu haben wir dann noch Hartmut Biester mit seinem Hund Michel (Australian-Shepard/Wolfsspitz-Mix) eingeladen.
Vormittags kamen dann also die Redakteurin, ein Kameramann, ein Tontechniker und ein Beleuchter nach Ahlen-Falkenberg.
Schon im letzten Jahr hat ein freischaffende Redakteur für die Sendung Galileo (Pro7) einen Bericht mit ähnlichem Thema gedreht, bei dem ich auch anwesend war, deswegen war das Alles nicht mehr so aufregend, aber diesmal sollte ich ja auch vor die Kamera und da ich mich schon nicht besonders gerne fotografieren lasse, war mir entsprechend mulmig. 
Zuerst ging es natürlich um die Hundewolle und die Inhaberin der Spinnstube. Ich habe ein paar Bilder gemacht aber der Tontechniker hatte Angst, dass das Piepsen der Kamera zu hören ist, außerdem musste ich immer so laufen, dass ich nicht im Bild war und auch kein Schatten zu sehen ist.

Dann kam Hartmut an die Reihe. Er musste mit einem Korb Wolle und seinem Michel an der Tür klingeln, Die Tür wurde geöffnet und dann folgte ein kurzer Dialog. Das Ganze wurde ein paar Mal wiederholt. Ich habe immer an Dieter Hallervorden denken müssen (Palim Palim) und wartete darauf, dass Hartmut sagt: “Ich hätte gerne einmal Pommes in Flaschen!”
Im Anschluss war ich dran. Wir haben vorher besprochen was wir machen sollten und haben uns dann dafür entschieden, dass ich erklären soll, wie man dem Hund eine Rolle beibringt. Michel kann die allerdings schon und so kugelte er sich auf dem Rasen rum während ich versuchte Hartmut etwas zu erklären, was er schon lange wusste.
Hartmut wurde dann noch interviewt und unsere Aufgabe war nach nur einer halben Stunden erledigt. Ich war besonders beeindruckt von Hartmut, der absolut souverän und routiniert wirkte - auch die Redakteurin war begeistert, wie schnell dieser Teil des Drehs erledigt war.
Der Rest der Dreharbeiten wurde dann nach drinnen verlegt und damit das drinnen nicht zu eng wird, habe ich draußen gewartet. Danach waren sie fertig und das Team ist am Nachmittag wieder gefahren.
Der Bericht wurde bereits 1 1/2 Wochen später im Regionalprogramm des NDR in der Sendung “19:30 Niedersachsen” gesendet. Ich fand den Bericht total klasse und war sehr zufrieden.
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