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Angsthunde
Seit Missy aus Ungarn bei uns eingezogen ist habe mich intensiv mit dem Thema “Angsthunde” beschäftigt. Hier sind insbesondere Hunde aus dem Tierschutz, vorwiegend aus dem Ausland, gemeint, die durch schlechte Erfahrung oder mangelnde Sozialisierung (Kaspar-Hauser-Syndrom) zu dem geworden sind, was sie nunmal sind.
Sie erhalten bei mir kompetente Beratung im Umgang mit diesen Hunden.
Früher sahen die Bilder von Missy meistens so aus 
Immer öfter habe ich aber mittlerweile solche Bilder von ihr
Hier Missys verkürzter Lebenslauf
Nachdem sie als Welpe/Junghund in Ungarn in einem Abwasserrohr aufgefunden wurde und sich dann die folgenden 3 Jahre im ungarischen Tierheim in Cegled die meiste Zeit in ihrer Hütte versteckt hatte (ein Spende Ihrer ehemaligen Patin Gaby), kam Missy im Oktober 2006 nach Deutschland.
Völlig überfordert mit der Umwelt, der Nähe anderer Hunde und den Menschen, musste sie dann (aus welchen Gründen auch immer) in den folgenden 9 Monaten mdst. 5 Mal ihren Besitzer wechseln. Im Juli 2007 ist sie dann bei uns gelandet.
Hier hat sie sich erstmal für 3 Tage in die hinterste Ecke des Schrankzimmers verkrochen, meine Tochter 2x, mich 3x und Fibi noch viel öfter gebissen (nicht besonders tief, eher nur geschnappt). Auf dem Hundeplatz hat sie sich ähnlich eingeführt. Einige der anderen Hunde haben jetzt kleine Narben an Kopf und Ohren (scherzhaft: Das Erkennungszeichen der Gruppe).
Aber zum Glück sind die Zeiten, in denen sie panisch reagiert, im Traum geknurrt, gerannt und wie verrückt gezuckt hat, weitestgehend vorbei. Einen kleinen Rückschlag haben wir erlitten, als sie sich im Oktober 2010 ein Kreuzband gerissen hat und deswegen einige (für sie extrem unangenehme) Tierarztbesuche anstanden.
Jetzt ist sie mittlerweile ca. 7-8 Jahre alt und hat eigentlich nur eine Aufgabe:
Spaß am Leben und ihrer Umwelt haben.
Ein Wort zu den “Angst- und Problemhunden” und Urlaubsgästen:
Natürlich bin ich auch gerne bereit, mit “Angst- und Problemhunden”, die hier Ihren Urlaub verbringen, zu arbeiten, allerdings muss ich dazu anmerken, dass, evtl. über Jahre gewachsene Verhaltensweisen nicht innerhalb von 1-2 Wochen während des Urlaubs aus der Welt zu schaffen sind. Außerdem liegt mir nichts daran der Hundeschule, die Sie evtl. schon zu Hause besuchen, ins Handwerk zu pfuschen, aber vielleicht kann ich Ihnen ein paar neue Denkanstöße bieten, die zur Lösung beitragen.
Schreiben Sie mir welche Probleme Sie mit Ihrem Hund haben und ich bin gerne bereit mit Ihnen zusammen die Problematik zu durchleuchten.
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